Das Vermächtnis des Patriarchats, die neue Evolution – Teil I.
Für die folgenden Worte braucht es etwas Ausholen. Es geht um die Auflösung einer alten Geschichte, um den Strang weiterzuführen, aber mit einer Korrektur, die über Generationen übersehen wurde.
Es geht um das Vermächtnis des Erbens.
Die nachfolgende Kette wurde ausgelöst durch der Idee nach einer Dürre-Katastrophe die Männer auszusenden, um Wasser und Nahrung zu holen. Da dieser Weg ein Überlebenskampf wurde und die Männer begannen andere Dörfer zu überfallen, brauchte es Anführer für Entscheidungen, die sonst nur die Ältesten oder die Matriarchin der Sippe entschied. Es musste die Beute aufgeteilt werden, was sonst bis dahin Gemeinschaftseigentum war und für die Versorgung aller diente, brauchte plötzlich eine Zuordnung, da es ja die Heimat, das mütterliche Haus, nicht mehr in erreichbarer Nähe gab. Am Anfang galten diese Raubzüge noch dem Auftrag, Nahrung für die Sippe zu beschaffen, aber als bemerkt wurde, dass es sehr lange dauert, die Wege wieder zurück zu finden, wurde das Erbrecht geboren, um den Nachkommen diese Aufgabe zu übertragen. Da nur die Männer unterwegs waren und die Frauen der eroberten Dörfer unterwarfen, waren diese die neuen Mütter.
Das Erben wurde im Patriarchat eingeführt, um die Herrschaft zu sichern und um einmal errungene Besitztümer auf Dauer in einer Hand zu lassen.
Das entsprang der Idee der Sterblichkeit und des Getrennt Seins. Damit ist ein Getrennt sein von Angehörigen, wie damals der Muttersippe gemeint! Denn die Nachfolgende Generation, also die damals Jungen, sollten wieder in das Heimatland heimkehren und ihre Errungenschaften zu ihren Dörfern heimbringen! Nur, das sie diese ja nie gesehen hatten und ihre eigene Mutterlinie aus den ‚eroberten‘ Frauen und Sklavinnen bestand, war der Drang loszuziehen nicht stark und wurde immer weiter in die Zukunft verschoben, bis das Wissen darum, wozu es dienen sollte vergessen war und die Erbschaft in der Vaterlinie wurde beibehalten. Das hat auf der einen Seite zu viel Leid geführt, da die Verbindung zur Mutter und den weiblichen Vorfahr*innen immer wieder gestört wurde, solange, bis es nicht mehr hinterfragt wurde. Auf der anderen Seite sammelte sich so immer mehr Reichtum und damit Macht an.
Das änderte den Fokus vom Ernähren und Versorgen hin zu Machtgewinnung und Machterhalt.
Einen Sohn zu haben wurde immer wichtiger, um den Besitz zusammen zu halten. Der Brauch, einer Tochter eine Mitgift für die eigene Ehe und Familiengründung entstand, da sie ja die Familie verließ und als Frau für die Ernährung, das Haus und den Herd zuständig war. Das hieß aber auch, dass dadurch das Vermögen der Vatersippe schrumpfte. Deshalb entstand eine Wertung, die den Sohn erhöhte und die Tochter in den niederen Rang verbannte. Obwohl ursprünglich, in allen indigenen Gemeinschaften, der Wert einer Frau und auch einer Tochter höher war, da sie Leben gebären konnte und für den Fortbestand sorgte. Diese Veränderung in den Gesellschaften über Wanderungen und auch durch das Übertragen dieser Haltung in das morphogenetische Feld, führte zu einer massiven Spaltung und einer Feindschaft der Geschlechter untereinander!
Bis zur Erfindung des Erbrechts und der damit verbundenen männlichen Erblinie, waren die Geschlechter neutral und gleichwertig!
Jede und Jeder wurde nach Neigungen und Fähigkeiten behandelt und es gab ebenso Handwerkerinnen, Kriegerinnen, wie auch Männer die in Haus und Hof Tätigkeiten übernahmen, einfach, weil sie gemacht werden mussten. Erst durch dieses Aufschwingen zu Herrschaft über andere, ob nun über das Land, über Tiere, über Besitztümer, wie Waren, Rohstoffe und Männer, Frauen und Kinder, ergab sich eine Hierarchie, die sich immer mehr nach dem Recht des Stärkeren ausrichtete. Je mehr die Gesellschaften auf Reisen und Handel ausgerichtet waren, umso mehr entwickelte sich eine Gabe der Schlauheit und Raffinesse, Gesetze und Dekrete wurden festgeschrieben, die wiederum immer wichtiger wurden.
Still und leise vollzog sich eine Wandlung vom hohen Wert der Menschen und des Lebens, das es zu erhalten galt, hin zum höheren Wert von Dingen und Macht, die mehr wert wurden als Menschenleben.
So entstand zusammen mit der Kolonialisierung und dem Imperialismus Sklaventum und Grundbesitz sowie ein ‚verbrieftes‘ Erbrecht, das Testament. Damit unterschieden sich auch mehr und mehr die Menschen in Gelehrte, die schreiben und lesen konnten und in einfache Menschen, die sich um Nahrung und das Handwerk kümmerten. Den Rest kennt ihr ja.
Es gab eine immer weiterführende Welle von Eroberungen und Kämpfen bis hin zu langjährigen Kriegen.
Im Kern gingen alle Kriege um Rohstoffe und Nahrungsbeschaffung und waren sogar vom Instinkt geführt, um das Überleben und damit das Leben zu sichern. Allerdings wurde fremdes Leben nicht geachtet und auch das Leben und der Wert von Tieren nahm ab. Sie wurden nur noch nach materiellem Wert berechnet, jedenfalls übernahm das stetig mehr die Oberhand. Eine Kehrtwende im Bewusstsein setzte erst ein, als die Einflüsse der Industrialisierung und des weltweiten Handels auf das Ökosystem der Erde bemerkt wurden und es immer mehr Forscher gab, die dies öffentlich machten.
Bis dahin hat niemand auf die Stimmen der Indigenen Völker geachtet, die in ihrer Kultur und in ihren Herzen mit der Erde als ein Organismus, als ein Lebewesen verbunden blieben.
Da nun in unserer Erkenntnis, die Einführung der Erbschaft in der Vaterlinie wesentlichen Einfluss auf die weitere Geschichte und die Entzweiung der Geschlechter hatte, wäre dies ein sinnvoller Ansatz, um für die Zukunft etwas zu verändern und es in einer Ausgleichung zu heilen.
Bruderschaft und Schwesternschaft sind eins, was es vereint ist die Seele und die beiden Seiten einer Erfahrung!
Lebendigkeit fordert Entscheidungen und somit gelingt Miteinander durch loslassen von Wertung und Unterscheidung. Doch in der Evolution kommt zuerst die Unterscheidung und Definition, danach die Erkenntnis und Zusammenführung. Das ist der bewusste Prozess, heraus aus dem Unbewussten, denn dieses wirkt durch Erinnerungsfelder und Übertragung durch Generationen.
Der aktuelle Prozess braucht viel Vergebung und Mitgefühl, aber auch Mut zur Zusammenführung und die Bereitschaft eine neue Erfahrung zu machen.
Lebendige Wandlung sein, das ist das Erwachen in die Reife. Es ist jetzt Zeit, die Herzen öffnen sich, die Frequenz steigt und die Menschen brauchen es zu wissen, was passiert.
Weiterlesen:
Das Vermächtnis des Patriarchats, die neue Evolution – Teil II.
Nun braucht es Mut und Courage es anzusprechen und diese Zusammenhänge aufzuzeigen. Es wurde bereits erforscht, nun braucht es Ideen und Wege, um die Spaltung zwischen den Geschlechtern aufzulösen und ein neues Miteinander zu fördern. Wohlgemerkt, es geht nicht darum dies bei Geschwistern oder in kleinen Gruppen zu ändern.
Es geht um einen kollektiven Wechsel in allen existierenden Gesellschaften weltweit!
Da sich alle Strömungen und Neuerungen über das morphogenetische Feld verbreiten, braucht es die Erkenntnis zusammen mit der gelebten Erfahrung. So wird dies eingespeichert in das Erinnerungsfeld der Seele und kann wieder zur Seelenerfahrung vieler werden.
Es braucht gelebte Modelle!
Es gibt sie zwar noch vereinzelt, es gibt noch matriarchale Gemeinschaften, sie sind jedoch mehr und mehr gefährdet durch den Druck von Außen, der wie überall über das Geld und Mangel ausgelöst wird. Ein wesentlicher Punkt ist, zu erkennen, dass Mangel, oder besser dieses Mangelgefühl künstlich erzeugt wird! Meist dadurch, dass zuvor durch Vergleich, durch Verknüpfung von emotionalen Bedürfnissen mit Lösungen auf materieller Ebene, Gier und Neid erzeugt wird. Das ist natürlich nur solange möglich, solange im inneren ein tiefer emotionaler Mangel empfunden wird. Meist ist der in der Kindheit entstanden, zumindest scheint es so! Nur wer den Weg der Seele kennt und die Aufgaben, die sie sich setzt, weiß, dass in der Kindheit bewusst Themen erlebt werden, die im Laufe des Lebens aufgearbeitet und erlöst werden sollen.
Erlösung ist daran zu erkennen, dass im Herzen Mitgefühl mit allen Beteiligten (Seelen) gefühlt wird.
Wenn das Erstrebte, nämlich das Gefühl der Liebe, im eigenen Herzen gefühlt wird! Nur dahin zurück möchte euch jede Seelenerfahrung am Ende führen. Mitgefühl und Verständnis mit anderen und mit sich selbst, als höchste Annahme der Erfahrung als Mensch!
Es gibt außer dem Erbrecht noch ein wesentliches Merkmal, das die Epoche eingeleitet hat, das Wetter!
Die damaligen Klima-Verschiebungen waren nicht Menschen gemacht, sie wurden aber ebenso durch das Bewusstsein, in diesem Fall durch das Unbewusste gesteuert.
Die Verbindung zu Mars und Nibiru auf den niederen Frequenzen hat das Bewusstsein ‚in den Keller geschleudert‘. Da Seelen von dort auf der Erde inkarniert sind, sind sie Teil der Bevölkerung geworden und haben somit das kollektive Bewusstsein beeinflusst. Durch das Erkennen und Erschaffen von Schwachstellen, wie Gier, Neid, Sucht, Sünde, Scham und Angst haben sie einen Abstand und damit eine Trennung von der Liebe eingeleitet.
Sie konnten es nun so lange aufrecht erhalten, aber das Internet, das der Kontrolle und Überwachung dienen sollte, hat auch die Möglichkeit der Verbindung untereinander gebracht und damit eine schnellere Verbreitung von Erinnerung und Erkenntnis zu Zusammenhängen.
Humanität = Menschlichkeit – als Gedanke ist Nächstenliebe!
Das ist momentan ziemlich das Gegenteil vom vorherrschenden Lebensstil, der zumindest in allen patriarchalen Gesellschaften, auf Konkurrenz, Kampf, Hierarchie und Macht über andere und die Erde ausgerichtet ist. Diese Strategie hat sich nun ‚überlebt‘ und ist nur noch für kurze Zeit möglich. Denn die neue Herausforderung der Menschheit wird wieder das Wetter sein, der Wandel der Lebensbedingungen hier auf der Erde und damit werden neue Lebens- und Überlebensstrategien gebraucht. Durch Wetterkatastrophen und Klimaveränderungen werden nun Menschen aus ihrer Jahrzehnte bis Jahrhunderte sicheren Umgebung gerissen und es wird mehr und mehr sichtbar, dass eine neue Ära anbricht.
Jene, die bereits in ihrem Leben durch Krisen und Katastrophen gingen, werden tiefer in der Lage sein, mitzufühlen und bereit sein zu helfen.
Klassisch ist die Hilfsbereitschaft größer im eigenen Umkreis und eigenen Ländern. Wenn in fernen Ländern geholfen wurde, ist dies bisher meist ein Ausgleich für ein schlechtes Gewissen und für Karma, also Aufarbeitung und Erlösung.
Nun gilt es eine neue innere Haltung aufzubauen, die ALLE Menschen, aber auch die Tiere, Pflanzen und die Erde selbst als Geschwister zu begreifen.
Wenn diese tiefgreifenden Erfahrungen an vielen Orten gleichzeitig gemacht werden, dann ist diese Erkenntnis bereits im morphogenetischen Feld am Wirken und zeigt sich dementsprechend mehr und mehr! Alle Versuche zu teilen und zu herrschen nach dem alten System werden kläglich scheitern, sobald eigene Betroffenheit, die eigene Verwundbarkeit gefühlt wird. Zuerst wird Hilflosigkeit und Ohnmacht auftauchen, aber dann wird mehr und mehr Nächstenliebe und Miteinander passieren, denn die tiefe Erkenntnis, dass Menschen einander brauchen, will sich manifestieren.
Die letzten Ausläufer von Hass, von Rache, von Vergeltung und Machterhalt werden sich grausam anfühlen, doch sie finden bereits am Kipppunkt statt.
Die Natur wird beeinflusst von den Sternen. Alle Planeten sind verbunden innerhalb des Sonnensystems und der Galaxie. Alle Veränderungen finden gleichzeitig statt und bedingen sich untereinander. Deshalb ist es kein Phänomen, dass alleine die Erde betrifft. Hier auf der Erde können wir nur mitschwingen und unsere Frequenz anpassen, denn dann kann es auf der höheren Oktave weitergehen. Das Thema zuerst wird Nächstenliebe, Mitgefühl und Miteinander sein. Dadurch erwacht auch Gleichwertigkeit und vor allem, das Weibliche, was im Mann, wie auch in der Frau angelegt ist, wird wichtiger. So kann wieder eine Ausgleichung geschehen. Im Außen, nach vielen Katastrophen und der Veränderung der Lebensbedingungen wird auch die Fähigkeit Leben zu gebären und zu nähren wieder mehr geachtet. So wird sich dies voraussichtlich abspielen.
Ihr seid jetzt in der Verantwortung Bedingungen zu schaffen, die der angehobenen Frequenz der Erde, nämlich der Wahrheit und der Liebe entsprechen.
Alles andere wurde abgespeichert und geht nicht verloren, es dient nur nicht mehr und wird deshalb nicht mehr gebraucht. Das ist Evolution. Wenn der Mensch sich zurückzieht, regeneriert sich die Natur, so, wie sie dies schon immer getan hat. Die natürlichen Mechanismen für Ausgleich, Weiterentwicklung und Resilienz könnt ihr beobachten und daraus lernen. Wenn ihr nach innen horcht, könnt ihr fühlen und zum Teil einfach wissen, was es jetzt braucht.
Ihr seid Teil der Natur, findet wieder Zugang zu eurem Instinkt und eurer Intuition!
Das ist, was euch die nächste Epoche begleiten wird. Was dies bringen kann? Erweiterte Kommunikation, zum Beispiel Telepathie, verstehen von Naturphänomenen und den Zusammenhängen, ein Gefühl der Verbundenheit mit allem.
Ihr seht, es geht um mehr, als nur Geschlechter-Kampf.
Es ist Zeit dieses ‚Kriegsbeil‘ zu begraben und damit alles, was euch voneinander trennt. Es wird keine große Zeit sein, sich zu entscheiden, oft entscheiden Sekunden wie es weitergeht. Deshalb nehmt euch jetzt Zeit zu reflektieren, nach innen zu fühlen und die Weichen in allen Bereichen des Lebens neu zu stellen.
Es geht im Kern um die Werte, welchen Werten folgt eure Gesellschaft?
Gibt es bessere Vorbilder und wie gestalten diese ihr Zusammen leben? Mit dieser Haltung könnt ihr neue Entdeckungen machen und vor allem, kann es so mit der Menschheit auf dieser Erde weiter gehen. Die Erde wird aufsteigen, das ist gewiss! Sie hat bereits den ersten Schritt getan! Die Sonnenaktivitäten zeigen an, dass die Rückkopplung auf dem Weg selbst eine Sonne zu werden, im Gange sind und sie sind nicht mehr aufzuhalten. Dass ein Planet aufsteigt und ein kollektives Bewusstseinsfeld entsteht, dass selbst wie ein ‚Gott‘ oder eben im Falle der Erde, wie eine ‚Göttin‘ wird ist ein evolutionärer Prozess, der aus der Sicht eines Individuums nicht voll zu erfassen ist.
Nur im Wechsel vom Individuellen Ich-Bewusstsein zum kollektiven Wir-Bewusstsein ist ein Mit-Aufstieg möglich.
Das ist alles in allem nicht neu, nur wird es immer deutlicher und wird nun in der Materie, im Äußeren sichtbar. Sucht euch Gleichgesinnte, tauscht euch über eure Erfahrungen und eure Ideen zum weiteren Vorgehen aus und wisst, ihr seid diejenigen, um die es geht. Niemand da draußen, kann es für euch tun. Jede/r selbst ist aufgerufen Teil des Prozesses zu sein. Beruhigt könnt ihr insofern sein, dass es ein Prozess ist, der von eurer Seele gesteuert wird. Das meint, ihr werdet von innen heraus die Impulse bekommen, die euch in das Neue führen.
Dies braucht Vertrauen und Hingabe an die innere Wahrheit.
Das ist, was sich gerade öffnet und sich wandeln will. Seid bereit und geht den nächsten Schritt in der Evolution!
Anmerkung zu beiden Teilen:
Über die Ursache der Völkerwanderungen, der Dürre und der Kriegsbereitschaft gibt es unterschiedliche Forschungen. Zum Teil sollen sie Klimabedingt, aber auch Menschengemacht sein, wie zum Beispiel durch Massenabholzung von Wäldern zur Herstellung von Kupfererz und Bronze oder zur Keramikherstellung.
Die erste Völkerwanderung wurde vor ca. 6300 bis 6200 Jahren durch die beginnenden Invasionen berittener Indo-Europäer ausgelöst, die Marija Gimbutas aufgrund ihrer Hügelgräber (russisch Kurgan) als Kurgan-Völker bezeichnete. Marija Gimbutas, die Indo-Europäer-Forscherin und Archäologin, machte deutlich, dass die gewaltigen Bevölkerungsverschiebungen in Alteuropa auf »eine Katastrophe von so gewaltigen Ausmaßen hinweisen, dass sie nicht mit klimatischen Veränderungen, der Auslaugung des Landes oder Epidemien erklärbar ist (für die uns ohnehin aus der zweiten Hälfte des 5. Jahrtausends keinerlei Hinweise vorliegen). Dagegen ist durch Zeugnisse belegt, dass berittene Krieger in diese Landstriche (der Varna-, Karanovo-, Vinča- und Lengyel-Kultur in Südost-Europa) einfielen, und zwar nicht nur durch die Funde von Hügelgräbern, die für einen einzigen Mann angelegt waren, sondern weil zu diesem Zeitpunkt ein ganzer Komplex von gesellschaftlichen Zügen hervortrat, der für die Kurgankultur charakteristisch war: Höhensiedlungen, Haltung von Pferden, eine auf Weidewirtschaft ausgerichtete Ökonomie, Hinweise auf Gewaltbereitschaft und Patriarchat, sowie religiöse Symbole, die auf einen Sonnenkult hinweisen.« (Gimbutas ›Die Zivilisation der Göttin‹ 1996, S. 364)
Zitat von Doris Wolf:
Die patriarchale Geschichtsschreibung, die Politik und die Kirchen haben kein Interesse daran, das Wissen über die Entstehung des Patriarchats öffentlich und bekannt zu machen. Es wurde erst vor vielleicht 6000 Jahren ›erfunden‹ und nach den kriegerischen Eroberungen vor ca. 5000 Jahren zuerst in Ägypten und Mesopotamien institutionalisiert.
Die Menschen werden auch nicht darüber aufgeklärt, dass diese letzten 5000 Jahre lediglich 2 % der Menschheitsgeschichte ausmachen und die Welt bis dahin – das heißt während 98 % der Zeit – in Frieden lebte – es gab tatsächlich solange keine Kriege. Die Welt wurde in diesen hunderttausenden Jahren von mütterlichen Werten der Liebe, Verantwortung und Freiheit getragen und von Frauen geleitet; wir nennen das heute MATRIARCHAT: Die Gesellschaftsordnung der natürlichen, gewaltfreien, weiblichen Dominanz. Frauen waren als das lebenspendende Prinzip, als Garantinnen für den Fortbestand und die Erhaltung der Sippe, der respektierte, geliebte und verehrte Mittelpunkt der mütterlichen Blutclans und Sippen.
Mit dem Patriarchat beginnt die Geschichte der Kriege, des Schreckens und der Unmenschlichkeit. Es ist Zeit, dass die Menschen informiert werden, dass eine friedliche Welt möglich ist. Wir müssen sie nicht neu erfinden, wir müssen sie lediglich erinnern. Aus weiblicher Sicht und aufs Sorgfältigste recherchiert in den 4 Büchern der Autorin Doris Wolf:
›Was war vor den Pharaonen – Die Entdeckung der Urmütter Ägyptens‹ 1994;
›Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens‹ 2009;
›Das wunderbare Vermächtnis der Steinzeit und was daraus geworden ist‹ 2017;
›Es reicht – 5000 Jahre Patriarchat sind genug‹ 2019

